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Pashmina & Kaschmir

Pashmina & Kaschmir

Ausgabezeit:2020-06-05
Pashmina & Kaschmir
Pashmina

Ziegenhirten in Kaschmir nennen die Wolle, die sie von ihren Herden sammeln, "Pashm". Der Begriff "Pashmina" ist das lokale Wort für den feinen Pashm, nachdem er gekämmt, gereinigt und zu Garn gesponnen wurde. Das weiche, warme Garn wird auf der ganzen Welt geschätzt, besonders wenn es zu Schals gewebt wird. Als Pashmina vermarktete Kleidung kann zu 100 Prozent aus Pashmina-Wolle bestehen oder mit anderen luxuriösen Fasern wie Seide gemischt werden. Wenn gemischt, geben seriöse Quellen den Prozentsatz jeder im Stoff vorhandenen Faser an.
Kaschmir
Das Cashmere and Camel Hair Institute definiert Cashmere als "die feinen (enthaarten) Grundierungsfasern, die von einer Cashmere-Ziege (Capra hircus laniger) hergestellt werden". Das Institut qualifiziert ferner, dass Kaschmirfasern einen Durchmesser von 19 Mikrometern oder weniger haben dürfen und dass nicht mehr als 3 Prozent 30 Mikrometer oder mehr betragen dürfen. Der Begriff "Kaschmir" ist ein englisches Derivat von "Kashmir", dem Namen der Region, aus der die Faser ursprünglich exportiert wurde. Umgeben von den faserproduzierenden Nationen China, Indien, Pakistan, Afghanistan und Nepal bilden die Hochgebirgsweiden von Kaschmir das Herzstück der Kaschmirproduktion.
Verwirrung & Kontroverse
Ein Großteil der Verwirrung über die wahre Natur von Pashmina und Kaschmir kann auf skrupellose Werbung zurückgeführt werden. Der Begriff "Pashmina" bezieht sich auf dieselbe Wolle wie der Begriff "Kaschmir". Die Faser wird von denselben Ziegen geerntet und gereinigt und gekämmt, um dasselbe Garn herzustellen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Westler die Wolle seit Jahrhunderten mit einem regionalen Namen - Kaschmir / Kaschmir - anstelle des Eigennamens "Pashmina" bezeichnen. Naive oder falsch informierte Verkäufer können die Lüge behaupten, dass Pashmina nur von bestimmten Stellen des Ziegenkörpers stammt. Ebenso können einige Kaschmirhersteller Schafwolle in ihr Garn mischen, was die Weichheit des Stoffes verschlechtert und im Vergleich zu reinem Kaschmir oder Pashmina den Eindruck von Grobheit erweckt.